Mit der Brechstange 2

Wie kann das Programm erkannt (und damit zerstört) werden, in dem sie gefesselt sind? Denn so erfolgversprechend die alternativen Tiger auch überall lossprangen, sie landeten alle bloß als Bettvorleger von des Systems Gnaden. Nach Jahren voll Arbeit und Mühe, voll Enthusiasmus, mit Anfeindungen von allen Seiten sind sie noch auf dem Punkt, wo sie immer waren: in einer wenig wirksamen Opposition.

Hier gibt es kein Herausreden,  das Ergebnis zählt.

Die tapferen Helden des medialen Widerstands können darum keine Ergebnisse vorweisen, weil sie sich im Kreis drehen. Sie zeigen Missstände auf, aber kommen nicht aus ihrer eigenen Gefangenschaft heraus.

Das alle erinnert mich an die Situation von Anut Pi im August 2019, die ich mit folgenden Beitragen protokollierte. Die folgenden Beiträge erklären das Dilemma, in dem sich damals Anut Pi befand.

Mit einer Kälte und Arroganz ohnegleichen hatte dieser Fu soeben unser aller Todesurteil verkündet.

Brauchen wir einen Kaiser?

Schlacht der Giganten

In der Zwickmühle

Fu und Co. hat alles bereit …

In Bedrängnis

Durchschaut!

Was bedeutet Avalon?

Wie Anut Pi da rauskam? Er ging nach Avalon, was bedeutet er ging zurück in die kosmische oder göttliche Ordnung, dazu gehört die Versöhnung und Anerkennung der weiblichen Energien. Von da an hatte er Rückenwind von dieser Seite. Die Gesundung war eingeleitet.

Kann es einen Sieg oder ein Fortleben unter Missachtung weiblicher Energien geben? Niemals. Fu hätte uns gar nicht schockieren müssen mit dem Abschlachten, weil – was schon tot ist, kann sowieso nur noch verwertet werden.

In diesem Chat sprachen ja nicht einfach zwei Menschen oder Wesen miteinander, sondern da äußerten sich zwei mächtige kosmische Energien und rangen miteinander. Nicht umsonst hatte Fu so deutlich auf dem Patriarchat rumgehackt. Er hat Pi damit den Schlüssel zugeworfen und der hat ihn aufgefangen.

An diesem Punkt stehen heute die alternativen Medien. Sie sind wirkungslos, wenn sie nicht ihren eigenen Schritt gehen aus ihrer Programmierung heraus. Sonst bleiben sie, ob sie wollen oder nicht, nur eine amüsante Unterabteilung des Systems.

Niemand muss in rituellen Eifer verfallen, um irgendwelche Programme aufzulösen, die unsere Gefangenschaft ausmachen. Es reicht zu erkennen, dass es diese Programme gibt, auch in den Widerstandsleuten. Dann muss jeder fahnden, wo er gefangen ist.

In welchen uneingestandenem Codex stecke ich fest?

In welchen Verhaltensgattern habe ich mich selber eingeengt?

Wo fürchte ich mich zu blamieren? Schwächen zu zeigen? Womöglich als Idiot oder Schwächling dazustehen? Von der falschen Seite angegriffen zu werden? Belächelt zu werden?

Ego und Psyche residieren in meinem Kopf und bestimmen mein Handeln. Sie sind und bleiben sterblich. Sie sollten Diener meines Lebens sein, aber haben sich zu Herren aufgeschwungen. Unter deren Regie ist mein Leben unecht. Hier waltet Herr Fu zu Recht und erntet unsere sterbliche Kopfwelt samt ihrem leeren Stroh.

Geist und Seele bilden das Bewusstsein, das unsterblich ist. Hier kann die Zerstörerenergie eines Herrn Fu nichts mehr ausrichten.

Das ist der Schlüssel zum Überleben. Dort sind die alternativen Medienmacher noch gar nicht angekommen. Sie bedienen immer noch den Dreck, der ihnen von unseren Beherrschern vor die Füße geworfen wird.

Sie pflegen weiter ihr Image des Widerstands, aber bleiben solange selbst im System gefangen, bis sie verstehen, dass alles Heil in ihrer Selbstbefreiung, in ihrer wiederhergestellten inneren Ordnung, in ihrer Ganzheitlichkeit liegt. Dann wären sie frei, dann wären sie raus aus dem Gedankenknast. Dann könnten sie auch mit dem Phänomen Anut Pi umgehen.

Das können sie bisher noch nicht

Bis jetzt kann das noch keiner von ihnen. Sie arbeiten mit der Brechstange, um die Tür in die Freiheit durchzustoßen, und brauchten als Schlüssel doch nur ausgeglichene Gehirnhälften und diese Tür ist leicht aufzuschließen.

Ein kluger Mann erklärte zu den beiden Gehirnhälften:  Eine Gehirnhälfte ist das Lesen und die andere das Lesen zwischen den Zeilen.

Das finde ich perfekt ausgedrückt. Unser Blick darf nicht am Offensichtlichen hängebleiben, sondern muss das uns nicht Sichtbare und noch Unverständliche einschließen. Und das hat gar nichts mit Religion zu tun.

Sich mit Anut Pi und seinen Themen zu beschäftigen, ist das Eindringen in die uns verborgenen Dimensionen, ist ein Blick in unsere Zukunft, unsere Weiterentwicklung.

Das geht nicht ohne Mea Culpa im Inneren eines jeden. Anut Pi hat das auch getan. Der Alleinvertretungsanspruch des Halben muss beendet werden, wenn es wieder zu einem Ganzen werden will.

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