Bis du explodierst!

Wir werden leben.
Wir werden heil.
Der Sturz war tief.
Der Weg ist steil.

Wir wussten nicht bei unserem Start,
wie lang der Weg ist und wie hart,
dass das Universum keine Gnade kennt
für den, der sich darin verrennt.



Wir dachten, die Götter wären uns gewogen,
sie wären edel und ehrenwert.
Vom schönen Schein falsche Schlüsse gezogen,
lagen wir bei den Göttern gänzlich verkehrt.

Götter sind Geschäftsleute, die kalkulieren
und gewinnorientiert ihren Laden führen.
Sie machen Kompromisse und kennen Tricks
Aber geht´s um ihre Herrschaft, kennen sie nix.

Nie lassen sie wieder los, was sie einfingen,
alles Gewachsene machen sie zu ´Dingen´,
zu Gegenständen, handelbar und käuflich,
das ist bequem für sie, aber teuflisch.
Alles Lebendige verwandeln sie in Geld
alle Erdenwesen sind ihnen unterstellt.

Lebendiges in ´Sachen´ zu verwandeln,
das ist ihr Trick.
Nach solcher Aneignung  gibt´s kein Zurück.
Sie schaffen zivilisatorische Rahmenbedingungen
und zerstören damit die lebendigen Schwingungen.

Sie vereiteln der Menschen freie Entfaltung,
bringen sie völlig unter Kontrolle und Verwaltung.
Ein toter Pseudoorganismus entsteht,
in dessen Einfluss natürliches Leben vergeht.

Um den Mechanismus am Laufen zu halten,
bedarf es massenweise Lebenslieferanten.
Solange die liefern, haben die ihre Aufgaben erfüllt,
kriegen ein Lob und etwas Geld: Prüfung bestanden.
So wird Leben für Leben zu den Göttern getragen,
nicht ohne dafür unterwürfig Danke zu sagen.

Die Menschen bedanken sich, nicht die Götter:
Danke dem gnädigen Herrn, Dank dem Retter.
Danke dass du mich ausplünderst und verletzt.
Danke dass du deinen Fuß auf meinen Nacken setzt.

Danke, dass du meinen Sohn verkaufst
und meine Tochter schändest
Danke, dass du meine Arbeitskraft
zu 90% für dich verwendest.
Danke, dass du mir ein paar Kröten lässt
und die halbtote Henne zum Martinsfest.

Soviel Dank, das ist krank.
Donnerwetter, aber so sind die Götter.
Sie kennen kein Maß, sie kennen nur Hass.
Sie kennen keine Scham, sie sind infam.

Sie toben da oben in ihrem Refugium,
die Menschen halten sie arm und dumm.
Es sind keine Götter, es sind Betrüger,
nichtsnutzige neidische Überflieger.

Sie profitieren von der Menschen Naivität,
den guten Wesen, emphatisch, voll Solidarität,
die sich hineinfühlen können in anderer Leid
und reine Lebensfreude empfinden in guter Zeit.

Die Götter gehen über Leichen.
Doch wir werden ihrem Kerker entweichen,
denn wir gehen hier flöten.
Also müssen wir sie töten.

Wir werden leben.
Wir werden heil.
Der Sturz war tief.
Der Weg ist steil.

Wir glaubten den Gerüchten nicht,
dass uns die Liebesprediger heimlich hassen.
Ein warmherziger Mensch
kann die Kälte der Götter nicht fassen.

Der Plan der Götter
wird von Äon zu Äon perfider
und die Menschen von Jahr zu Jahr müder.
Zuviel Lebenskraft haben die Götter
unaufhörlich für sich abgezweigt,
immer kränker und geschwächter
sich Leben dem Ende zu neigt.

Die Parasiten vermehren sich rasch,
die Abwehr der Menschen ist lasch.
Die Schmarotzer werden hektisch. Die Zeit drängt
weil ihr Dasein an dem ihres Wirtes hängt.
Sie meinen den Wirt zu überleben,
indem sie ihm den Todesstoß geben. 

Sie setzen alles dafür in Bewegung,
das wieder schafft in den Völkern Erregung.
Mensch weiß nun, wohin seine Reise geht:
Dass er vor seinem eigenen Ende steht!

Wird er nun immer noch beten und flehen,
dass ihn diese Götter gnädig ansehen?
Die gleichen Wesen, die skrupellos kalt
seine Freiheit ihm raubten mit List und Gewalt?
Die seinen Willen so manipulierten,
dass all seine Wege ins Elend ihn führten?

Wird er wiederholt auf die Götter bauen
und ihren Lügenmärchen vertrauen? 
Sie werden stets weiter die Runden drehen
und hochmütig ihm gegenüberstehen.

Das ist ihr Wesen, das ist ihre Pflicht.
Stillhalte-Ideologen sind sie,
ihre Selbsterhaltungstriebe
in verlogene Pamphlete gepackt,
Sklavenaufseher, mehr sind sie nicht.

Doch hier sind Menschen aus Fleisch und Blut,
Konglomerate aus Böse und Gut,
Geschöpfe, die ihren Planeten füllen
als lebendige Wesen mit freiem Willen.

Sie haben die ´Götter´ nun kennengelernt,
sie nützlich oder entbehrlich gefunden
und deren Essenz je nach ihrer Erfahrung
in die eigenen Systeme nun eingebunden.

Als Sklave ist jeder Mensch losgezogen,
um alle Höllen durchwandern zu müssen.
Am Ende zügelt er all diese ´Götter´,
die ihn geschickt zu beherrschen wissen.

Dieser Kampf ist endgültig, kennt kein Kompromiss,
weil einer nur Sieger sein kann und ist.
Einer bleibt auf der Strecke, entweder oder
Asche erlisch –  oder Feuersturm – loder !

Willst du knien, dass ein Gott
dir den Siegerkranz reicht?
Kriech ihm doch in den Arsch,
sonst zürnt er vielleicht?

Deine inneren Götter können dich lehren,
sie sind dein ureigener geistiger Schatz
die unabdingbar zu dir gehören.
Doch du selbst stehe auf dem bestimmenden Platz.
Du bist der Entscheider in deiner Welt,
deine Geister sind dienstbar und dir unterstellt
.

Will wer gegen dich zu Felde ziehen?
Dann töte ihn.
Will dir wer deine Macht entreißen?
Dann lasse in das Gras ihn beißen.
Will dein alter Besitzer dich wieder versklaven?
Dann solltest du ihn dir vom Halse schaffen.

Liewer düd aß Slaawe

Anders geht es nicht,
Befreie dich von den Sklavenhaltern.
Freiheit sei deine heiligste Pflicht.

Glaube nicht, dass es Kompromisse gibt.
Dass dir jemand die Freiheit rüberschiebt
wie ein Almosen, wie eine gute Gabe,
weil er selber genug davon übrig habe.

Das ist alles Lüge, das ist Betrug.
Manipulationen kennst du genug.
Lass dich nicht einschläfern von süßen Worten
Such den Stand der Dinge real zu verorten.

Du stehst vor dem Abgrund, die Augen verbunden,
Hände und Füße mit Stricken umwunden.
Jeder Schritt kann dein letzter gewesen sein
Drum fall nicht auf ihre Ratschläge rein.
Die Götter meinen´s nicht gut mir dir.
Sie wollen dich vernichten, darum stehst du hier.

Das haben sie immer schon so gemacht,
sie müssen töten, was krumm ist und schwach,
du kannst es ihnen nicht mal verübeln,
dass sie Leid und Tod über dich auskübeln.
Sie sind deine Feinde, das ist ihre Pflicht:
ohne Druck und Feuer reift ein Mensch nicht.


Sie peinigen dich und das muss so sein,
bis in dir erwacht ein dröhnendes NEIN,
ein brüllendes NEIN, bis du explodierst,
berstend vor Widerstand, Zorn und Kraft,
bis du sie tötest, dann ist es geschafft.

In diesem Abgrund sollest du blicken,
den Feinden in dir zuleibe rücken.
Töte in dir das ganze Gesindel
die falschen Gedanken, den fiesen Schwindel.

Es steht der Mensch am Scheidepunkt.
Wird er den Sieg erringen?
Oh ja, er muss, er will und er wird
seine  Freiheit sich erzwingen.

Wir werden leben.
Der Sturz war tief,
die Bedingungen grausam
und meist primitiv.
Fast alles was schief gehen konnte,
ging schief.

Ein Mensch bis zur bitteren Neige
in den Kern seines Selbst hinabsteige.
Dort findet er, was ihn wirklich befreit,
der Kern seines Ich´s, seine Göttlichkeit.
Damit tötet er alle die Masken und Schemen,
die Gespenster, die ihm sein Leben nehmen.

So erringen wir Freiheit,
ein Schritt nach dem anderen,
bis dahin werden wir
wandern, wandern.

Der Weg ist steil,
doch wir werden heil.

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