Streben nach Freiheit

Wenn alte Seelen hier inkarnieren, haben sie gewöhnlich eine Aufgabe. Sinn und Zweck dieser Schöpfungsepoche besteht darin, Freiheit zu leben, und das ist auch meine Aufgabe.

Aber was sollte ich unter Freiheit verstehen? Wir waren doch im Leben bisher irgendwie alle frei? Wir konnten hingehen wo wir wollten und jederzeit freie Entscheidungen treffen. Mein Denken war auch frei, es gab Tabus, ja – aber die waren kulturbedingt, hatten Gründe und waren allgemein anerkannt. Sie zu unterlaufen, galt als nicht ungefährlich. Es waren Dinge, die man sowieso nicht tat und mit den sich niemand beschäftigen sollte.
Sollte Freiheit bedeuten, diese Tabus zu brechen? Ich hätte das gar nicht gewollt. Ich wollte mein einfaches normales glückliches Leben führen mit meiner Familie und weiter nichts.

Was ist Freiheit?  Freiheit von der Familie? 

Freiheit vom Hamsterrad?

Familie kann sehr belastend sein, vor allem wenn es eine große Familie ist mit mehreren Kindern, denn diese fordern unentwegt, und ohne Mama und Papa geht da gar nichts. Dazu doppelt belastend, wenn beide Eltern arbeiten müssen, um die Familie zu erhalten. Denn es muss ja auch noch Geld verdient werden nicht zu knapp. Familienglück ist teuer und dazu Stress und Arbeit ohne Ende.

Ja, das gibt es Zustände größter Erschöpfung, wo man am liebsten weglaufen würde: Wirf alles hin, lass alles liegen, so geht das nicht mehr …nimm dir diese Freiheit.

Wo ist hier die Freiheit anzusetzen? Frei von Familie? Denn den Arbeitsplatz kann man ja wechseln, die Familie aber nicht.

Das kann es ja nicht sein. Meine Familie, das bin ja ich und meine Familie ist vor allem auch mein ganzes Glück. Um einer diffusen Freiheit wegen mein Glück aufgeben zu wollen, wie bescheuert ist das denn?

In den 60-er, 70-er Jahren waberte eine Menge freiheitlicher Ideen durchs kollektive Bewusstsein: Emanzipation, freie Liebe, FKK, freies Reisen, ´mein Bauch gehört mir´, weg von der Familie, frei von Autoritäten – es schien keine Grenzen mehr zu geben. Freiheit hat immer schon viele beschäftigt, aber hat sie jemals einer finden können?

Von der Freiheit gibt es eine Kehrseite, nirgendwo besser auf den Punkt gebracht als in diesem Lied:

´Fünf kleine Kinder und das Korn auf dem Feld.´

Das fand ich hammerhart, der ganz normale Wahnsinn. Was war Lucilles Beweggrund? Frei zu sein?

Den Text hat man dann in der Version mit Michael Holm abgeändert und weichgespült in ´unsere Kinder sind krank und die Schulden so viel´. Aber dieser Text von Michael Holm hatte nicht mehr die ursprüngliche Sprengkraft. Denn Lucille war nicht weggelaufen wegen Schulden, Überforderung und kranken Kindern.

Nein, sie war weggelaufen, weil es ihr zu gut ging.

War das Freiheit?

Vor diesem mühevollen Alltag, vor ihrer Arbeit. Dieser Liedtext zeichnete doch ein glückliches Bild von einer rundum gelungenen Familie, gar kein Bild von Kummer und Not, sondern von Fröhlichkeit, Aktivität und Gedeihen, ja von Wohlstand: das Korn ist reif zur Ernte und muss schnell rein, ehe es verdirbt. Aber wie soll der Vater das alleine schaffen mit fünf kleinen munteren Kindern an der Backe, die er kaum aus den Augen lassen kann?

Vor diesem mühevollen Alltag, vor ihrer Arbeit ist Lucille weggelaufen, vor ihrer Verantwortung.

Es gibt Lieder, die triggern ganze Generationen.

Dem Lebensalltag zu entfliehen, das ist keine Freiheit, sondern pure Selbstzerstörung.

Das ganze Alltagsleben ist unter diesem Aspekt der Verantwortlichkeit zu sehen. Differenzen in der Partnerschaft fallen auch darunter, Freiheit muss Verantwortung einschließen und darf die eigenen Lebensziele nicht torpedieren.

Um Freiheit ringen, musste also tiefer gehen. Sich aus dem Alltag zu verabschieden, das hatte mit Freiheit gar nichts zu tun.

Freiheit? Raus aus den Programmierungen!

Programmierungen.

Ich wusste sehr lange gar nicht, dass wir programmierte Wesen sind. Je einfacher und natürlicher die Lebensumstände sind, desto weniger greifen irgendwelche Programme, nur die Lebensweisen und Ansichten der Eltern, Großeltern oder anderer Betreuer werden übernommen. Es ist eine einigermaßen heile Welt, was sich natürlich schnell ändert, denn die Eltern und alle anderen sind auch programmiert.

Mit Kita, Schule, Studium und Beruf sieht das dann noch ganz anders aus. Dann wird planvoll programmiert und die Fremdsteuerung nimmt noch deutlichere Formen an.

Das heißt wir schleppen alle jede Menge Altlasten mit uns herum, die wir erkennen müssen und das ist gar nicht leicht. Darum ist Freiheit auch nicht leicht zu definieren in ein paar kleinen Sätzen,  und alle Sprüche darüber kann man vergessen.

Heute sage ich, ohne sich der eigenen Ausgangssituation bewusst zu sein, ist Freiheit nur ein Witz. Denn die Basis, was immer wir uns darunter vorstellen, ist falsch.

Ich war programmiert: ich lebe auf der Erde, in relativen Frieden, Sicherheit und Wohlstand und wenn ich sterbe, dann komme ich ja als Christ irgendwie in ´trockene Tücher´.
Um diese Agenda herum baut man dann sein Leben auf.

Genau das ist unsere
Unfreiheit.

Denn diese Scheinwelt, in der wir zu leben glauben, ist unsere Gefangenschaft.

Dann bröckelt das alles komplett weg:

Die Erde ist ein Gefängnisplanet, immer schon gewesen.

Wir sind allesamt  Gefangene.

Die Kirchen sind alle Programmierwerkstätten von Satans Gnaden.

Wir leben in einer Illusion.

Wir sind auch nicht gute oder schlechte Menschen, sondern Spieler und Bespielte, das heißt, wir einfachen Leute sind Spielfiguren, die jederzeit aus dem Spiel geworfen werden können.

Die Erde ist auch keine Erde, sondern eine Platte, Überreste von Terra – keiner weiß was genau.

Und wir sind nur Kopien, derer von denen wir denken, dass wir sie sind.

Und diese Platte ist ein Laboratorium, wir sind das Zuchtmaterial für die neue Sorte Mensch in der jetzt beginnenden neuen Schöpfung. Wir sterben solange, bis wir es geschafft haben, ´erwachsen´ zu werden, d.h. bis wir es geschafft haben, uns entsprechend des für uns vorgesehenen Plans oder der Blaupause zu entwickeln.

Alles was uns gelehrt wurde über Erde, Himmel, Sterne usw. sind nur falsche Bilder und Hilfskonstrukte, um überhaupt ein Weltbild zu haben.

Wie das Kopfwissen zunahm, so nahm die Seelenweisheit ab.

Unsere Platte ist eine Kopie der vorhergehenden, die um 2012 herum zerstört wurde, was wir nicht bemerkt haben.

Auch diese Platte muss noch einmal ausgetauscht werden, weil sie zu sehr beschädigt wurde. Auch das werden wir nicht merken.

Wir leben auch nicht unter freien Himmel, sondern unter einer Kuppel.

Das sind wahrscheinlich auch keine Sterne, sondern einfach erst nur einmal Lichter.

Diese Lichter sind teilweise unsere kosmischen Belagerer, die uns abernten, also töten wollen.

Es stimmen keine Entfernungen, keine Zeitabläufe, keine Vorstellungen, keine Theorien.

Nichts, gar nichts stimmt!

Ich glaub, mich tritt ein Pferd!

Nichts stimmt, vor allem stimmt nicht, dass in diesem Wirrwarr von falschen Informationen an eine persönliche Freiheit auch nur zu denken ist.

Immerhin kann ich es eine graduelle Freiheit nennen, wenn ich mir über meine Situation und die meiner Mitbürger einigermaßen bewusst geworden bin. Dann kann ich alles wie von oben oder von außen beschauen,

diese Freiheit habe ich auf jeden Fall gewonnen.

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