Werte und Tugenden

In seinem Video gestern bewies Anut Pi, dass man nur lange genug warten muss, bis ein Unrecht zur Normalität geworden ist und damit zum Standard.

Drei Generationen weiter – und niemand weiß mehr Bescheid, was wann genau lief.

Die erste Generation nach dem Krieg war eingeschüchtert, die Deutschen wagten sich nicht zu wehren, sie wären sofort eingesperrt worden, oft mit der Aussicht auf Nimmerwiederkehr, nicht nur im Westen durch die  Shaef Gesetze,  sondern auch im Osten. Hier  verschwanden einige Männer, Bauern, ´Nazis´ natürlich, die ich als Kind kannte und keiner wagte darüber zu reden. Aber im Westen war das nicht besser.

Trümmerfrauen – fast ganz Deutschland lag in Trümmern, Ich kenne das noch als Kind, wir mussten von der Schule aus auch mit ran.

Die zweite Generation

hatte im Westen mit ihrem Wohlstand genug zu schaffen, die begannen endlich etwas entspannt zu leben und hatten aber den Preis nicht begriffen für ihren phänomenalen Aufschwung.
Sie standen als die Glücklichen da, vom Schicksal und von den Alliierten gehätschelt,  und fühlten sich doch ein kleinwenig über den anderen, den Dunkeldeutschen aus der Zone.

Die im Osten hatten zu tun mit ihrem Überleben, da gab es kein ideologisches US-Zuckerbrot, sondern die Peitsche, also Arbeitspflicht und Mangel überall.

Dafür sahen die Ossis aber deutlicher, was die Yankee-Unkultur ´Nimm was du brauchst und genieße auf Teufel-komm-raus!´ angerichtet hat.

Sehr viel Fäulnis, Dekadenz und Entfremdung, wir sollten faktisch alle zu Globetrottern sprich zu ´globalen Trotteln´ werden. Die Welt ist groß und schön und das bisschen Deutschland können wir wegtun. Das braucht keiner.

Die dritte Generation?

Die jungen Leute schauen zwar kaum noch Fernsehen, aber präpariert sind sie trotzdem, schon durch die 68-Lehrergeneration. Sehr viele sind links-grün aufgestellt. Sie sind wenig interessiert an den Dingen hinter den Kulissen, sind blauäugig und dem Staat vertrauend, dazu an einen hohen Lebensstandard gewöhnt, wie wahrscheinlich noch keine Generation vor ihnen. Den meisten mangelt es an nichts. Zur Egozentrik werden sie von klein auf angetrieben, Karriere, möglichst ein Studium und schnelles Geld. Letzteres ist aber heute auch mit Studium nicht garantiert, so wird bei vielen der Karriere- und Selbstverwirklichungstrip langsam wieder heruntergefahren.

Familie nicht unter dreißig, alles andere ist wichtiger, und dann auch möglichst nur auf Sparflamme. Es wird kaum noch geheiratet und alle Verhältnisse bleiben immer nach allen Seiten offen, es will ja jeder frei sein. Die Geschäftswerdung ist überall vorangeschritten, sie rechnen wie man finanziell besser kommt und möchten Brüche oder große Anstrengungen vermeiden.

Die Zustände wurden genauso geschaffen und in diesen Programmen ist die Jugend heute gefangen.

Diese Perspektiven sind so ´schön, modern und freiheitlich´, dass sie gar nicht merken, wie sie damit den Feinden in die Hände arbeiten. Denn das ist die Steuerung: Die Jugend soll sich den Siegern zugehörig fühlen, den Alten weit überlegen, denn die sind ja von vorgestern und haben keine Ahnung, was heute zählt –  und sie sollen möglichst beflissene und überzeugt handelnde  Mitvernichter ihres eigenen Volkes werden.

Die Freund-Feinderkennung funktioniert gar nicht mehr.

Die Jugend verbringt ihre besten Jahre, indem sie sich zwischen unzähligen Events und Highlights auf die große Karriere vorbereitet, die dann meist nicht kommt und mit der gewünschten Familie hat es sich inzwischen auch erledigt. Ich kenne sehr viele junge Leute, bei denen es genauso gelaufen ist.

Jung sein und das Leben feiern, das ist gut, das machen alle Generationen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, aber den eigenen Nihilismus feiern und es  sich gut gehen lassen, bis der Arzt kommt? 

Das bildungssprachliche Substantiv Nihilismus bezeichnet eine Weltanschauung, die von der Nichtigkeit und Sinnlosigkeit alles Bestehenden und Seienden ausgeht. Alle positiven Zielsetzungen, Ideale und Werte werden in diesem Sinne abgelehnt, gepaart mit einer völligen Verneinung aller Normen und Werte.

LmaA  ist manchmal ganz zweckmäßig, aber nicht wenn es um den Fortbestand Deutschlands geht.

So kann sich Deutschland nicht erneuern.

Das Umdenken muss bei den Familien ansetzen und dort können nur die alten Tugenden und Werte von kleinauf wieder gelehrt werden. Diese Stärken und der Stolz auf die eigene Nation müssen wieder ´den Deutschen´ auszeichnen und aus der ausgeplünderten Zahlmeister-BRD muss wieder ein freies Deutsches Reich werden.
Ob sich Deutschland dann zu einer Führungsnation entwickelt, das müssen wir abwarten. Das liegt neben den Eltern dann vor allem an den Lehrern und Erziehern. Aber das ist ein weites Feld.

… und dann hat Deutschland noch andere unberechenbare Probleme: Klima, Omas gegen rechts … das will alles betreut werden …
Möglicherweise entwickeln sich auch neue evolutionäre Formen der Selbstreinigung.

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